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	<title>Wiki Durchblick - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1248</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
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		<updated>2020-02-06T06:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: /* Rehabilitationsangebote */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedlichen Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen sowie individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus Ausbildenr, Mobilitätstrainern, Psychologen, Case-Managern und Sozialpädagogen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung, ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale sowie Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die jungen Erwachsenen auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die schulischen und personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK-Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen weiterhin mit JobCoaching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de Berufsbildungswerk Nikolauspflege]&lt;br /&gt;
Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de www.sfz-chemnitz.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de www.lwl-bbw-soest.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitationsangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbildungswerke unterstützen Teilnehmer und Teilnehmerinnen individiduell je nach Hilfebedarfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Rehabilitiationsangebote erhalten Sie [https://www.bagbbw.de/berufsbildungswerke/reha-angebote/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1247</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
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		<updated>2020-02-06T06:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedlichen Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen sowie individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus Ausbildenr, Mobilitätstrainern, Psychologen, Case-Managern und Sozialpädagogen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung, ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale sowie Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die jungen Erwachsenen auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die schulischen und personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK-Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen weiterhin mit JobCoaching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de Berufsbildungswerk Nikolauspflege]&lt;br /&gt;
Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de www.sfz-chemnitz.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de www.lwl-bbw-soest.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitationsangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbildungswerke unterstützen Teilnehmer und Teilnehmerinnen individiduell je nach Hilfebedarfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Rehabilitiationsangebote erhalten Sie unter [https://www.bagbbw.de/berufsbildungswerke/reha-angebote/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1246</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1246"/>
		<updated>2020-02-06T06:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedlichen Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen sowie individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus Ausbildenr, Mobilitätstrainern, Psychologen, Case-Managern und Sozialpädagogen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung, ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale sowie Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die jungen Erwachsenen auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die schulischen und personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK-Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen weiterhin mit JobCoaching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de Berufsbildungswerk Nikolauspflege]&lt;br /&gt;
Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de www.sfz-chemnitz.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de www.lwl-bbw-soest.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitationsangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbildungswerke unterstützen Teilnehmer und Teilnehmerinnen individiduell je nach Hilfebedarfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Rehabilitiationsangebote erhalten Sie unter [https://www.bagbbw.de/berufsbildungswerke/reha-angebote/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1245</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
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		<updated>2020-02-06T05:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedlichen Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen, individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus Ausbildenr, Mobilitätstrainern, Psychologen, Case-Managern und Sozialpädagogen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung, ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale sowie Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die jungen Erwachsenen auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die schulischen und personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK-Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen weiterhin mit JobCoaching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nikolauspflege.de/ Berufsbildungswerk Stuttgart, Nikolauspflege&lt;br /&gt;
-Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/ LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitationsangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbildungswerke unterstützten Telnehmer und Teilnehmerinnen individiduell je nach Hilfebedarfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Rehabilitiationsangebote erhalten Sie unter [https://www.bagbbw.de/berufsbildungswerke/reha-angebote/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1244</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
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		<updated>2020-02-06T05:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedliche Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen, individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann auch die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden, von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus AusbilderInnen, MobilitätstrainerInnen, PsychologInnen, Case-ManagerInnen und SozialpädagogInnen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die TeilnehmerInnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der TeilnehmerInnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung und ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale, Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr (SBVJ)''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die junge Erwachsene auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die Schulischen und Personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnermer ind Teilnehmerinnen weiterhin mit Jobcaoching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nikolauspflege.de/ Berufsbildungswerk Stuttgart, Nikolauspflege&lt;br /&gt;
-Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/ LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitationsangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbildungswerkre unterstützten Telnehmer und Teilnehmerinnen individiduell je nach Hilfebedarfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Rehabilitiationsangebote erhalten Sie [https://www.bagbbw.de/berufsbildungswerke/reha-angebote/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1243</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1243"/>
		<updated>2020-02-06T05:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedliche Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen, individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann auch die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden, von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus AusbilderInnen, MobilitätstrainerInnen, PsychologInnen, Case-ManagerInnen und SozialpädagogInnen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die TeilnehmerInnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der TeilnehmerInnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung und ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale, Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung &lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schulisches Berufsvorbereitungsjahr''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die junge Erwachsene auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die Schulischen und Personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsausbildung im Berufsbildungswerk''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken VamB''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung und JobCoaching''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnermer ind Teilnehmerinnen weiterhin mit Jobcaoching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nikolauspflege.de/ Berufsbildungswerk Stuttgart, Nikolauspflege&lt;br /&gt;
-Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kräherwald 271 ,70193 Stuttgart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw.stuttgart@nikolauspflege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/ SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flemmingstr. 8 c, 09116 Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0371 3344-104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sfz-chemnitz.de/]&lt;br /&gt;
E-Mail: zentrale@bbw-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/ LWL-Berufsbildungswerk Soest - Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattroper Weg 57, 59494 Soest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 02921-6840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: bbw-soest@lwl.org&lt;br /&gt;
[https://www.lwl-bbw-soest.de/de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1242</id>
		<title>Berufsbildungswerke (BBW)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Berufsbildungswerke_(BBW)&amp;diff=1242"/>
		<updated>2020-02-06T04:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvier…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Berufsbildungswerken werden blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene beruflich ausgebildet. Dabei können sie eine Erstausbildung absolvieren sowie an unterschiedliche Formen der Berufsvorbereitung teilnehmen, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In unterschiedlichsten Berufsfeldern können Arbeitserprobungen, Praktika und eine Berufsausbildung absolviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachsene Menschen mit Behinderung, die während der beruflichen Neu- und Umorientierung auf besondere Hilfen, individuelle Betreuung und Förderung angewiesen sind, können an Weiterbildungsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes bildet der § 117 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a SGB III in Verbindung mit § 51 SGB IX. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Ziel eines Berufsbildungswerkes ist, es jungen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu ermöglichen, eine Erstausbildung zu absolvieren. Dadurch soll eine erfolgreiche Integration in den ersten Arbeitsmarkt gelingen. Die Ausbildungen sind behinderungsspezifisch, didaktisch aufgearbeitet und werden meist von zusätzlichen Hilfen im Wohn- und Freizeitbereich begleitet, denn zusätzlich wird eine Selbstständige Lebensführung der jungen Erwachsenen und Jugendlichen angestrebt, dass sie Hilfsmittel und Strategien haben, um mit ihrer Behinderung eigenverantwortlich leben zu können. &lt;br /&gt;
Die Kosten für die Berufsvorbereitung/Berufsausbildung werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls von der Agentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld sowie Verpflegungsgeld und, falls notwendig, die Internatskosten. In Ausnahmen kann auch die Eingliederungshilfe Kosten übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke zusammengeschlossen. So können Jugendliche und junge Erwachsene von über 250 Berufsbildern profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden, von einem multiprofessionellen Fachpersonal betreut, das sich aus AusbilderInnen, MobilitätstrainerInnen, PsychologInnen, Case-ManagerInnen und SozialpädagogInnen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
Es werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen individuelle Ziele und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Die TeilnehmerInnen erhalten begleitend umfassende Unterstützungsangebote zur emotionalen Behinderungsbewältigung. Durch kleinere Betreuungsschlüssel und behinderungsspezifisch geschultes Personal können die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der TeilnehmerInnen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeitsmaterialien sind barrierefrei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erlernen blindenspezifische Techniken, Gewinnung von Berufs- und Alltagskompetenz, Entwicklung neuer (beruflicher) Perspektiven, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, intensive Begleitung und ganzheitliche Unterstützung, pädagogisch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung, methodenübergreifende Vorgehen zur Förderung der individuellen Handlungspotentiale, Unterstützung im Umgang mit der eigenen Behinderung und den Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungen der Berufsförderungswerke umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RehaAssessment &lt;br /&gt;
*Arbeitserprobungen&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitungen &lt;br /&gt;
*Blindentechnische Grundausbildung (siehe Artikel)&lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr, Berufsausbildung&lt;br /&gt;
*Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
*Berufsausbildung im Berufsbildungswerk&lt;br /&gt;
*Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VamB)&lt;br /&gt;
*Nachbetreuung und JobCoaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''[[RehaAssessment]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsvorbereitung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulisches Berufsvorbereitungsjahr &lt;br /&gt;
Das Schulische Berufsvorbereitungsjahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Orientierung benötigen und eine Ausbildungsreife entwickeln müssen. Das Allgemeinwissen wird vertieft und erweitert und es kann ein Hauptschulabschluss erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)&lt;br /&gt;
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) dient dazu, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Es werden berufliche Perspektiven mit dem Ziel entwickelt, eine Ausbildung zu absolvieren, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Die BvB richtet sich an junge Erwachsene, die noch keine Ausbildung haben, aber eine Berufsausbildung anstreben. Die BVB bereitet die junge Erwachsene auf eine Ausbildung vor. Dabei werden PC-Kenntnisse, sehbehinderten- und blindenspezifische Arbeitstechniken sowie IT- und Medienkompetenz vermittelt. Die Schulischen und Personalen Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Ausbildung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt nach einem sehbehinderten und blindenspezifischen Curriculum und endet meist mit einem IHK Abschluss. Ausbildungen gibt es beispielsweise in folgenden Bereichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Verwaltung&lt;br /&gt;
*IT-Informationstechnik &lt;br /&gt;
*Metalltechnik &lt;br /&gt;
*Ernährung und Hauswirtschaft &lt;br /&gt;
*Gartenbau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken VamB&lt;br /&gt;
In der Verzahnten Ausbildung werden Fachkenntnisse der Berufsbildungswerke und die Praxis in einem Betrieb verbunden.&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk und der Betrieb koordinieren die Aufgaben und Ausbildungsinhalte miteinander und schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Rahmenbedingungen setzt. So können in enger Absprache mit den Betrieben und Berufsbildungswerken die Praxisanteile im Berufsbildungswerk und in einem Betrieb stattfinden. Die Zeit im Betrieb wird vom BBW fachlich unterstützt und die Auszubildenden können gezielt in der Ausbildung auf die Arbeiten im Betrieb vorbereitet werden. Eine verzahnte Ausbildung kann bei einer Dauer von mindestens sechs Monaten bis zu 18 Monaten vereinbart werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachbetreuung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung werden die Teilnermer ind Teilnehmerinnen weiterhin mit Jobcaoching und Hilfsmittelberatung unterstützt und dienen als Ansprechpartner für Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BBW für blinde und sehbehinderte Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der BBW hat sich auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert. So gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen  Spezialeinrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nikolauspflege.de/ Nikolauspflege -Stiftung für blinde und sehbehinderter Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daimlerstraße 73, 70372 Stuttgart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0711 6564-128 und 0711 6564-837, Fax: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nikolauspflege.de www.nikolauspflege.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-halle.de Berufsförderungswerk Halle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bugenhagenstraße 30, 06110 Halle (Saale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0345 1334-666, Fax: 0345 1334-333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://mailto:info@bfw-halle.de info@bfw-halle.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-halle.de www.bfw-halle.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-mainz.de Berufsförderungswerk Mainz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lortzingstraße 4, 55127 Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 06131 784-10, Fax: 06131 784-57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://mailto:info@bfw-mainz.de info@bfw-mainz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-mainz.de www.bfw-mainz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-wuerzburg.de Berufsförderungswerk Würzburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helen-Keller-Straße 5, 97209 Veitshöchheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0931 9001-0, Fax: 0931 9001-105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://mailto:info@bfw-wuerzburg.de info@bfw-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bfw-wuerzburg.de www.bfw-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualifizierungsangebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualifizierung in den Berufsförderungswerken ist neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten auch darauf ausgerichtet, die Persönlichkeit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu entwickeln und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot umfasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berufsausbildungen mit einem Kammerabschluss &lt;br /&gt;
* kurzzeitige Qualifizierungen mit Zertifikat &lt;br /&gt;
* individuellen Anpassungen an die Erfordernisse des ersten Arbeitsmarktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine komplette Übersicht über die Qualifizierungsangebote erhalten Sie [https://www.bv-bfw.de/files/bfw/downloads/Printmedien/BFW_Neustart_in_den_Beruf_2018-19_barrierefrei.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Einrichtungen nach § 51 SGB IX ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)&lt;br /&gt;
Am Schlag 2-12&lt;br /&gt;
35037 Marburg&lt;br /&gt;
Telefon: 06421 606-0&lt;br /&gt;
Telefax: 06421 606-259&lt;br /&gt;
E-Mail: [http://mailto:info@blista.de info@blista.de]&lt;br /&gt;
Internet: [http://www.blista.de www.blista.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kontaktadressen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Assistentin_f%C3%BCr_B%C3%BCrowirtschaft&amp;diff=815</id>
		<title>Best Practice: Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Assistentin_f%C3%BCr_B%C3%BCrowirtschaft&amp;diff=815"/>
		<updated>2019-09-02T16:20:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Frau M., 49 Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Seh- und Hörbehinderung (Usher-Syndrom)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' ||  80er Braillezeile, Screenreader JAWS, Scanner, neue Hörgeräte, Blindenstock	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || JobCoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. wurde mit dem Usher-Syndrom geboren. Sie hatte eine kaufmännische Ausbildung als Bürokraft absolviert und übernahm anschließend bis zum Zeitpunkt der Verschlechterung als Selbstständige in Teilzeit Büroarbeiten. Durch die weiter voranschreitende Verschlechterung ihrer Sehfähigkeit war es für Frau M. nicht mehr möglich, eine erneute Anstellung in ihrem Berufsfeld zu erhalten. Sie verließ kaum noch ihre Wohnung, isolierte sich mehr und mehr von ihrer Umwelt und ging nur noch in Begleitung außer Haus. Über die Deutsche Rentenversicherung absolvierte Frau M. ein Assessment, in dem festgestellt wurde, dass sie auf Blindentechniken angewiesen ist und veraltete kaufmännische Kenntnisse hatte. Ihr wurde die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) nahegelegt. Frau M. nahm an dieser BTG teil und erhielt dank des Mobilitätstrainings einen Teil ihrer Selbstständigkeit zurück, indem sie bekannte Wege wieder allein bewältigen konnte. Zusätzlich erlernte Frau M. die Punktschrift, die blindenspezifische Nutzung des PCs sowie weitere blindenspezifische Hilfsmittel kennen. In dieser Zeit erwarb Frau M. ihr Selbstvertrauen wieder. Sie zog in eine Wohngruppe und lernte den Alltag wieder selbst zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frau M. über einen längeren Zeitraum keine Anstellung gefunden hat, besuchte sie eine einjährige Kaufmännische Integrationsmaßnahme in einem Berufsbildungswerk, welche von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt wurde. Sie nutzte die Zeit, um ihr kaufmännisches Wissen, EDV- und Deutschkenntnisse zu verbessern und Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Frau M. wurde in dieser Zeit von ihrem JobCoach zu Vorstellungsgesprächen begleitet, der Fragen zu Hilfsmitteln und Arbeitsplatzausstattung mit dem Arbeitgeber klärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer intensiven Bewerbungsphase bekundete ein Arbeitgeber Interesse an der Einstellung von Frau M., wollte aber die Hilfsmittel und den Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. in einem Praktikum kennenlernen. Am ersten Praktikumstag konnten sich Vorgesetzte und Kollegen von dem Einsatz der Hilfsmittel und von Frau M‘s. Arbeit überzeugen. Anfangs konnten sie sich nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter mit einer Seheinschränkung diese anfallenden Arbeiten bewältigen konnte. Frau M. arbeitet jetzt in Festanstellung als Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber konnte sich trotz Erklärungen und Beispielen den Einsatz der Hilfsmittel und den reibungslosen Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. nur schwer vorstellen. Der JobCoach konnte dem Arbeitgeber im Rahmen der Integrationsmaßnahme ein kostenloses, unverbindliches und mehrmonatiges Praktikum anbieten, um Bedenken zu zerstreuen und dem Arbeitgeber Sicherheit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit große Befürchtungen und Ängste, wie zukünftige Arbeitgeber und Kollegen auf ihre Behinderung reagieren würden. Hinzu kamen ihre Biografie und ein familiärer Schicksalsschlag, wodurch sie emotional stark belastet war. Dies wurde im Gespräch mit dem JobCoach und dem Psychologischen Dienst thematisiert, auf Grund dessen es Frau M. gelang, für sich Strategien und Methoden zu entwickeln, um ihre Probleme aktiv zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bewilligung und Lieferung der Hilfsmittel eine längere Zeit in Anspruch nahmen, erhielt Frau M., um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, die Hilfsmittel vom Berufsbildungswerk geliehen, bis die Ausstattung vorhanden war. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellte sich, da Frau M. nun einen Arbeitsplatz, aber keine Wohnung hatte. Während der Maßnahme wurde sie hinsichtlich eines Wohnberechtigungsscheins sowie bei der Wohnungssuche unterstützt. Sie konnte nach der Integrationsmaßnahme noch in der Wohnung des BBW‘s verbleiben bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel erhielt Frau M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Scanner&lt;br /&gt;
•	neue Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der JobCoach des Berufsbildungswerkes (BBW) ermöglichte die Teilnahme am Vorstellungsgespräch durch professionelle Begleitung. Es wurde über Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung informiert und der Kontakt zwischen der Deutschen Rentenversicherung und Arbeitgeber hergestellt. Der Arbeitsplatz wurde begutachtet und mit passenden Hilfsmitteln ausgestattet. Der Arbeitgeber wurde beraten, welche zusätzlichen Aufgaben mit der Behinderung von Frau M. möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des BBW arbeiteten die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das Berufsbildungswerk zusammen. Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmen und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber erhielt eine kompetente Mitarbeiterin mit hohem Engagement. Durch ihre angenehme und ruhige Art konnte Frau M. die Teamatmosphäre positiv beeinflussen. Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie eine Verminderung der Ausgleichsabgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Sachbearbeiterin_und_Call-Center-Agent&amp;diff=814</id>
		<title>Best Practice: Kaufmännische Sachbearbeiterin und Call-Center-Agent</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Sachbearbeiterin_und_Call-Center-Agent&amp;diff=814"/>
		<updated>2019-09-02T16:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;big&amp;gt;''' Frau Barbara N., 48. Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;   {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; |- | '''Ausbildung:''' || Bürokauffrau  |- | '''Tätigkeiten:''' || Mitarbeiterin als…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;''' Frau Barbara N., 48. Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:''' || Bürokauffrau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Mitarbeiterin als kaufmännische Sachbearbeiterin und Call-Center-Agent&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung''' || hochgradige Sehbehinderung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || 24“-Monitor mit Schwenkarm, Vergrößerungssoftware ZoomText, Großschrifttastatur und eine extra Arbeitsplatzleuchte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach, Arbeitgeber, Kostenträger, Hilfsmittelausstatter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Integrationsmaßnahme war die langzeitarbeitslose Barbara N. auf der Suche nach einem Praktikum. Telefonisch erkundigte sie sich bei einem Kleinunternehmen, das einen Call-Center-Agent suchte. Das Telefonat verlief gut und sie versendete ihre Bewerbungsunterlagen. Im Vorstellungsgespräch wurden Berührungsängste von Seiten des Arbeitgebers offen angesprochen („Können Sie alleine aufs Klo gehen?“). Das mehrmonatige Praktikum mündete in eine Festanstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frau Barbara N. über zehn Jahre arbeitslos war, hatte sie einige Ängste und Befürchtungen aufgebaut („Ich bin nicht gut genug qualifiziert!“/ „Wer will mich schon?“/ „Ich traue mir die Aufgaben nicht mehr zu.“ Etc.). Im gesamten Bewerbungsprozess waren viele Einzelgespräche und Motivationsarbeit erforderlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praktikum wurde vom Jobcoach begleitet, der für Fragen jeglicher Art zur Verfügung stand und auch zu Beratungsgesprächen vor Ort kam. Die Übergangsphase vom Praktikum in die Anstellung wurde ebenfalls vom zuständigen Kostenträger begleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen hat den Vorteil, eine sehr motivierte Mitarbeiterin gewonnen zu haben, die dankbar ist, eine Chance erhalten zu haben. An finanzieller Unterstützung wurde Eingliederungshilfe vereinbart. Für den Betrieb Vermindert sich die Ausgleichsabgabe.&lt;br /&gt;
Barbara N. ist sehr zufrieden, beruflich wieder Fuß gefasst zu haben und stärkt dadurch ihr Selbstwertgefühl. Alle Hürden gemeistert zu haben, ist ein großartiges Gefühl, dessen sie sich bewusst ist. Sie wird an ihrem Arbeitsplatz nicht auf ihre Behinderung „reduziert“, sondern erlebt sich als vollwertiges Teammitglied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_im_Service-Center&amp;diff=813</id>
		<title>Best Practice: Mitarbeiter im Service-Center</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_im_Service-Center&amp;diff=813"/>
		<updated>2019-09-02T16:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Herr T., 39 Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:''' || Einzelhandelskaufmann &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kundendienst im Service-Center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung''' || Blind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Blindengerechter Arbeitsplatz (Braillezeile, Screenreader, Telefon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach, Arbeitgeber, Hilfsmittelhersteller, Schwerbehindertenvertreter, Kostenträger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. ist von Beruf Einzelhandelskaufmann und arbeitete seit 20 Jahren im Lager eines großen Unternehmens, in dem er bereits seine Ausbildung absolviert hatte. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich die Arbeitsleistung von Herrn T. Um dies zu kompensieren, arbeitete er länger und benötigte Unterstützung von seinen Kollegen bis es zu Schwierigkeiten im Team kam. Herr T. suchte schließlich eine Beratungsstelle auf. Nach einer Augendiagnostik wurde schnell deutlich, dass Herr T. erblindete und auf Blindentechniken angewiesen war. Herr T. absolvierte die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG). Er erhielt die Gelegenheit mithilfe eines JobCoach in Einzel- und Gruppengesprächen unter der Leitung des Psychologischen Dienstes den Verlust seiner Sehkraft zu verarbeiten und eine neue Lebensperspektive zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Herr T. seinen bisherigen Tätigkeitsbereich nicht mehr ausüben konnte, musste ein neuer Arbeitsplatz in seinem Betrieb gefunden werden. Zusammen mit dem Arbeitgeber, dem Integrationsfachdienst, der Deutschen Rentenversicherung, dem Schwerbehindertenvertreter und dem JobCoach wurden unterschiedliche Bereiche festgelegt. In Gesprächen wurde eine Praktikum vereinbart, um unterschiedliche Arbeitsbereiche, auszuprobieren. Dieses Praktikum sollte erst stattfinden, wenn Herr T. alle Blindentechniken kennengelernt hatte. So wurde eine Intregrationsmaßnahme bewilligt, damit Herr T. zusammen mit dem JobCoach und dem Arbeitgeber verschiedene Arbeitsplätze und Tätigkeiten testen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Service- Center wurde schnell deutlich, dass dieser Arbeitsplatz mit Anpassungsscripten durch den Hilfsmittelhersteller barrierefrei werden würde. Zusätzlich erhielt Herr T. Mobilitätstraining vor Ort, um sich auf dem größeren Firmengelände orientieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. wurde unbefristet im Service-Center von seinem alten Arbeitgeber wieder übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. war hinsichtlich seiner Mobilität stark eingeschränkt und konnte sich nicht ohne Hilfe in den Räumen des Berufsbildungswerkes oder seiner Firma bewegen. Er erhielt mehrere Stunden Mobilitätstraining und lernte Orientierungstechniken, die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln und die Verwendung des Blindenstocks, um den Arbeitsweg bewältigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die fortschreitende Erblindung von Herrn T. und der daraus folgenden  nicht ausreichenden Arbeitsleistung, war das Verhältnis zu seinen Arbeitskollegen negativ beeinflusst. Nachdem Herr T. mit Hilfe des JobCoach seine Teamkollegen über seine Behinderung und die blindentechnischen Hilfsmitteln aufklärte, verbesserte sich die Atmosphäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Betrieb eingesetzte Warenwirtschaftsprogramm stellte sich als nicht barrierefrei heraus. Es musste von einem Hilfsmittelunternehmen getestet und ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Die Deutsche Rentenversicherung bewilligte den Antrag auf Anpassung sowie die notwendigen Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulung in dem neuen Programm, welches alle Mitarbeiter erhielten, war nicht barrierefrei. In dem Antrag auf Anpassung konnte auch eine Schulung in dem Programm mit aufgenommen werden. Dies wurde bewilligt. Die Schulung wurde hinsichtlich der Barrierefreiheit des Programmes von der Hilfsmittelfirma und den Ausbildern des Berufsbildungswerkes unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel wurden beschafft und finanziert: &lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Anpassung des Screenreaders an die Software des Unternehmens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk (BBW), die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung und die beauftragte Hilfsmittelfirma arbeiteten in Koordination mit dem JobCoach vom BBW zusammen. Durch effektive und zielführende Gespräche vor Ort mit allen Beteiligten wurden die Anforderungen des Betriebes und des Arbeitsplatzes analysiert. Somit konnte die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie Verminderung der Ausgleichsabgabe. Der Arbeitgeber konnte seinen erfahrenen und langjährigen Mitarbeiter weiter beschäftigen. Das Warenwirtschaftsprogramm läuft nun barrierefrei und ist ebenso für andere potenzielle blinde Mitarbeiter nutzbar. Die Schulung in dem Warenwirtschaftsprogramm wurde teilweise von der Hilfsmittelfirma unterstützt und begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Mitarbeiter im Service-Center</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;big&amp;gt;'''Herr T., 39 Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;   {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; |- | '''Ausbildung:''' || Einzelhandelskaufmann  |- | '''Tätigkeiten:''' || Kundendienst im Ser…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Herr T., 39 Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:''' || Einzelhandelskaufmann &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kundendienst im Service-Center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung''' || Blind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Blindengerechter Arbeitsplatz (Braillezeile, Screenreader, Telefon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach, Arbeitgeber, Hilfsmittelhersteller, Schwerbehindertenvertreter, Kostenträger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FHerr T. ist von Beruf Einzelhandelskaufmann und arbeitete seit 20 Jahren im Lager eines großen Unternehmens, in dem er bereits seine Ausbildung absolviert hatte. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich die Arbeitsleistung von Herrn T. Um dies zu kompensieren, arbeitete er länger und benötigte Unterstützung von seinen Kollegen bis es zu Schwierigkeiten im Team kam. Herr T. suchte schließlich eine Beratungsstelle auf. Nach einer Augendiagnostik wurde schnell deutlich, dass Herr T. erblindete und auf Blindentechniken angewiesen war. Herr T. absolvierte die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG). Er erhielt die Gelegenheit mithilfe eines JobCoach in Einzel- und Gruppengesprächen unter der Leitung des Psychologischen Dienstes den Verlust seiner Sehkraft zu verarbeiten und eine neue Lebensperspektive zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Herr T. seinen bisherigen Tätigkeitsbereich nicht mehr ausüben konnte, musste ein neuer Arbeitsplatz in seinem Betrieb gefunden werden. Zusammen mit dem Arbeitgeber, dem Integrationsfachdienst, der Deutschen Rentenversicherung, dem Schwerbehindertenvertreter und dem JobCoach wurden unterschiedliche Bereiche festgelegt. In Gesprächen wurde eine Praktikum vereinbart, um unterschiedliche Arbeitsbereiche, auszuprobieren. Dieses Praktikum sollte erst stattfinden, wenn Herr T. alle Blindentechniken kennengelernt hatte. So wurde eine Intregrationsmaßnahme bewilligt, damit Herr T. zusammen mit dem JobCoach und dem Arbeitgeber verschiedene Arbeitsplätze und Tätigkeiten testen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Service- Center wurde schnell deutlich, dass dieser Arbeitsplatz mit Anpassungsscripten durch den Hilfsmittelhersteller barrierefrei werden würde. Zusätzlich erhielt Herr T. Mobilitätstraining vor Ort, um sich auf dem größeren Firmengelände orientieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. wurde unbefristet im Service-Center von seinem alten Arbeitgeber wieder übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. war hinsichtlich seiner Mobilität stark eingeschränkt und konnte sich nicht ohne Hilfe in den Räumen des Berufsbildungswerkes oder seiner Firma bewegen. Er erhielt mehrere Stunden Mobilitätstraining und lernte Orientierungstechniken, die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln und die Verwendung des Blindenstocks, um den Arbeitsweg bewältigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die fortschreitende Erblindung von Herrn T. und der daraus folgenden  nicht ausreichenden Arbeitsleistung, war das Verhältnis zu seinen Arbeitskollegen negativ beeinflusst. Nachdem Herr T. mit Hilfe des JobCoach seine Teamkollegen über seine Behinderung und die blindentechnischen Hilfsmitteln aufklärte, verbesserte sich die Atmosphäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Betrieb eingesetzte Warenwirtschaftsprogramm stellte sich als nicht barrierefrei heraus. Es musste von einem Hilfsmittelunternehmen getestet und ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Die Deutsche Rentenversicherung bewilligte den Antrag auf Anpassung sowie die notwendigen Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulung in dem neuen Programm, welches alle Mitarbeiter erhielten, war nicht barrierefrei. In dem Antrag auf Anpassung konnte auch eine Schulung in dem Programm mit aufgenommen werden. Dies wurde bewilligt. Die Schulung wurde hinsichtlich der Barrierefreiheit“ des Programmes von der Hilfsmittelfirma und den Ausbildern des Berufsbildungswerkes unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel wurden letztendlich beschafft und finanziert: &lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Anpassung des Screenreaders an die Software des Unternehmens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungswerk (BBW), die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung und die beauftragte Hilfsmittelfirma arbeiteten in Koordination mit dem JobCoach vom BBW zusammen. Durch effektive und zielführende Gespräche vor Ort mit allen Beteiligten wurden die Anforderungen des Betriebes und des Arbeitsplatzes analysiert. Somit konnte die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie Verminderung der Ausgleichsabgabe. Der Arbeitgeber konnte seinen erfahrenen und langjährigen Mitarbeiter weiter beschäftigen. Das Warenwirtschaftsprogramm läuft nun barrierefrei und ist ebenso für andere potenzielle blinde Mitarbeiter nutzbar. Die Schulung in dem Warenwirtschaftsprogramm wurde teilweise von der Hilfsmittelfirma unterstützt und begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Fachhelferin für Bürokommunikation</title>
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		<updated>2019-09-02T15:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Frau F., 44 Jahre alt '''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:''' || Fachhelferin für Bürokommunikation &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Empfangstätigkeiten, Ablage und Postverwaltung, kleinere Assistenzaufgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung''' || hochgradige Seh - und Hörbehinderung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Blindengerechter Arbeitsplatz (Braillezeile, Screenreader, Telefon), OrCam&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach, Arbeitgeber, Integrationsfachdienst, Hilfsmittelhersteller, Schwerbehindertenvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau F. war Fachhelferin für Bürokommunikation und arbeitete in einer großen Organisation. Sie war für die Pforte und verschiedene Bürotätigkeiten verantwortlich. Durch eine starke Verschlechterung ihrer Sehstärke war Frau F. auf Blindentechniken angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besuchte die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) und erlernte dort blindenspezifische Techniken (Punktschrift, EDV, Mobilität). Während der BTG gab es eine große Umstrukturierung im Betrieb, sodass der Arbeitsplatz von Frau F. nicht mehr existierte und ihre Tätigkeiten anderen Mitarbeitern übertragen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gespräch zusammen mit dem Arbeitgeber, dem Integrationsfachdienst, Schwerbehindertenvertretung und dem JobCoach, konnte die langjährige Tätigkeit im Betrieb hervorgehoben und die Verantwortung des Arbeitgebers kenntlich gemacht werden. Das Ziel war, mögliche Einsatzbereiche zu definieren und eine stufenweise Wiedereingliederung zu erreichen. Es wurde ein mehrmontiges Praktikum zum nächstmöglichn Zeitpunkt vereinbart, um die Gewissheit zu haben, welche bisherigen und neue Aufgaben Frau F. bewältigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitsplatz von Frau F. wurde besichtigt und ihre früheren Tätigkeiten analysiert. Durch die Beratung in einem Reha-Fachgeschäft wurde Frau F. ausgestattet. Ein großer Teil ihres früheren Aufgabengebietes war die Ablage und die Postverwaltung. Durch das Berufsbildungswerk (BBW) probierte Frau F. ihre Hilfsmittel am Arbeitsplatz u.a. die OrCam aus, welche sich als große Hilfe erwiesen. Es stellte sich heraus, dass Frau F. dadurch in der Lage war, teilweise die Ablage und Postverwaltung sowie die Zuarbeiten wieder bewerkstelligen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Arbeitsplatz existierte aufgrund von betrieblicher Umstrukturierung nicht mehr. Neue Tätigkeiten mussten gefunden werden. Ihre früheren Tätigkeiten in der Ablage und Postverwaltung konnte sie aufgrund ihrer Sehverschlechterung nicht mehr ausführen.&lt;br /&gt;
Durch die OrCam konnte Frau F. Teile ihrer früheren Tätigkeiten wieder übernehmen. Durch die Excel-Schulung mithilfe von Tastenkürzeln und dem Bildschirmlesegerät JAWS während der BTG, konnte Frau F. weitere Bürohilfstätigkeiten in der Personalverwaltung übernehmen. Zusätzlich übernahm Frau F. das Telefon, welches sie mit Headset und Sprachaus- und Spracheingabe bedienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des Berufsbildungswerkes arbeiteten der Integrationsfachdienst, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das BBW zusammen. Die Analyse der Tätigkeiten und Begehung des Arbeitsplatzes sowie die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hinsichtlich der Gestaltung eines neuen Arbeitsplatzes für Frau F., waren als Beratung und Unterstützung für den Arbeitgeber unabdingbar.&lt;br /&gt;
Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmens und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie Verminderung der Ausgleichsabgabe. Durch einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat Frau F. an diesem Arbeitsplatz wieder eine langfristig gute Perspektive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Fachhelferin für Bürokommunikation</title>
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&lt;hr /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:''' || Fachhelferin für Bürokommunikation &lt;br /&gt;
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| '''Tätigkeiten:''' || Empfangstätigkeiten, Ablage und Postverwaltung, kleinere Assistenzaufgaben&lt;br /&gt;
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| '''Hilfsmittel:''' || Blindengerechter Arbeitsplatz (Braillezeile, Screenreader, Telefon), OrCam&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau F. war Fachhelferin für Bürokommunikation und arbeitete in einer großen Organisation. Sie war für die Pforte und verschiedene Bürotätigkeiten verantwortlich. Durch eine starke Verschlechterung ihrer Sehstärke war Frau F. auf Blindentechniken angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besuchte die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) und erlernte dort blindenspezifische Techniken (Punktschrift, EDV, Mobilität). Während der BTG gab es eine große Umstrukturierung im Betrieb, sodass der Arbeitsplatz von Frau F. nicht mehr existierte und ihre Tätigkeiten anderen Mitarbeitern übertragen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gespräch zusammen mit dem Arbeitgeber, dem Integrationsfachdienst, Schwerbehindertenvertretung und dem JobCoach, konnte die langjährige Tätigkeit im Betrieb hervorgehoben und die Verantwortung des Arbeitgebers kenntlich gemacht werden. Das Ziel war, mögliche Einsatzbereiche zu definieren und eine stufenweise Wiedereingliederung zu erreichen. Es wurde ein mehrmontiges Praktikum zum nächstmöglichn Zeitpunkt vereinbart, um die Gewissheit zu haben, welche bisherigen und neue Aufgaben Frau F. bewältigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitsplatz von Frau F. wurde besichtigt und ihre früheren Tätigkeiten analysiert. Durch die Beratung in einem Reha-Fachgeschäft wurde Frau F. ausgestattet. Ein großer Teil ihres früheren Aufgabengebietes war die Ablage und die Postverwaltung. Durch das Berufsbildungswerk (BBW) probierte Frau F. ihre Hilfsmittel am Arbeitsplatz u.a. die OrCam aus, welche sich als große Hilfe erwiesen. Es stellte sich heraus, dass Frau F. dadurch in der Lage war, teilweise die Ablage und Postverwaltung sowie die Zuarbeiten wieder bewerkstelligen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Arbeitsplatz existierte aufgrund von betrieblicher Umstrukturierung nicht mehr. Neue Tätigkeiten mussten gefunden werden. Ihre früheren Tätigkeiten in der Ablage und Postverwaltung konnte sie aufgrund ihrer Sehverschlechterung nicht mehr ausführen.&lt;br /&gt;
Durch die OrCam konnte Frau F. Teile ihrer früheren Tätigkeiten wieder übernehmen. Durch die Excel-Schulung mithilfe von Tastenkürzeln und dem Bildschirmlesegerät JAWS während der BTG, konnte Frau F. weitere Bürohilfstätigkeiten in der Personalverwaltung übernehmen. Zusätzlich übernahm Frau F. das Telefon, welches sie mit Headset und Sprachaus- und Spracheingabe bedienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des Berufsbildungswerkes arbeiteten der Integrationsfachdienst, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das BBW zusammen. Die Analyse der Tätigkeiten und Begehung des Arbeitsplatzes sowie die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hinsichtlich der Gestaltung eines neuen Arbeitsplatzes für Frau F., waren als Beratung und Unterstützung für den Arbeitgeber unabdingbar.&lt;br /&gt;
Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmens und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie Verminderung der Ausgleichsabgabe. Durch einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat Frau F. an diesem Arbeitsplatz wieder eine langfristig gute Perspektive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Assistentin_f%C3%BCr_B%C3%BCrowirtschaft&amp;diff=809</id>
		<title>Best Practice: Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft</title>
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		<updated>2019-09-02T15:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frau M., 49 Jahre alt == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Seh- und Hörbehinderung, Usher-Syndrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' ||  80er Braillezeile, Screenreader JAWS, Scanner, neue Hörgeräte, Blindenstock	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || JobCoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. wurde mit dem Usher-Syndrom geboren. Sie hatte eine kaufmännische Ausbildung als Bürokraft absolviert und übernahm anschließend bis zum Zeitpunkt der Verschlechterung als Selbstständige in Teilzeit Büroarbeiten. Durch die weiter voranschreitende Verschlechterung ihrer Sehfähigkeit war es für Frau M. nicht mehr möglich, eine erneute Anstellung in ihrem Berufsfeld zu erhalten. Sie verließ kaum noch ihre Wohnung, isolierte sich mehr und mehr von ihrer Umwelt und ging nur noch in Begleitung außer Haus. Über die Deutsche Rentenversicherung absolvierte Frau M. ein Assessment, in dem festgestellt wurde, dass sie auf Blindentechniken angewiesen ist und veraltete kaufmännische Kenntnisse hatte. Ihr wurde die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) nahegelegt. Frau M. nahm an dieser BTG teil und erhielt dank des Mobilitätstrainings einen Teil ihrer Selbstständigkeit zurück, indem sie bekannte Wege wieder allein bewältigen konnte. Zusätzlich erlernte Frau M. die Punktschrift, die blindenspezifische Nutzung des PCs sowie weitere blindenspezifische Hilfsmittel kennen. In dieser Zeit erwarb Frau M. ihr Selbstvertrauen wieder. Sie zog in eine Wohngruppe und lernte den Alltag wieder selbst zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frau M. über einen längeren Zeitraum keine Anstellung gefunden hat, besuchte sie eine einjährige Kaufmännische Integrationsmaßnahme in einem Berufsbildungswerk, welche von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt wurde. Sie nutzte die Zeit, um ihr kaufmännisches Wissen, EDV- und Deutschkenntnisse zu verbessern und Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Frau M. wurde in dieser Zeit von ihrem JobCoach zu Vorstellungsgesprächen begleitet, der Fragen zu Hilfsmitteln und Arbeitsplatzausstattung mit dem Arbeitgeber klärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer intensiven Bewerbungsphase bekundete ein Arbeitgeber Interesse an der Einstellung von Frau M., wollte aber die Hilfsmittel und den Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. in einem Praktikum kennenlernen. Am ersten Praktikumstag konnten sich Vorgesetzte und Kollegen von dem Einsatz der Hilfsmittel und von Frau M‘s. Arbeit überzeugen. Anfangs konnten sie sich nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter mit einer Seheinschränkung diese anfallenden Arbeiten bewältigen konnte. Frau M. arbeitet jetzt in Festanstellung als Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber konnte sich trotz Erklärungen und Beispielen den Einsatz der Hilfsmittel und den reibungslosen Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. nur schwer vorstellen. Der JobCoach konnte dem Arbeitgeber im Rahmen der Integrationsmaßnahme ein kostenloses, unverbindliches und mehrmonatiges Praktikum anbieten, um Bedenken zu zerstreuen und dem Arbeitgeber Sicherheit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit große Befürchtungen und Ängste, wie zukünftige Arbeitgeber und Kollegen auf ihre Behinderung reagieren würden. Hinzu kamen ihre Biografie und ein familiärer Schicksalsschlag, wodurch sie emotional stark belastet war. Dies wurde im Gespräch mit dem JobCoach und dem Psychologischen Dienst thematisiert, auf Grund dessen es Frau M. gelang, für sich Strategien und Methoden zu entwickeln, um ihre Probleme aktiv zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bewilligung und Lieferung der Hilfsmittel eine längere Zeit in Anspruch nahmen, erhielt Frau M., um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, die Hilfsmittel vom Berufsbildungswerk geliehen, bis die Ausstattung vorhanden war. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellte sich, da Frau M. nun einen Arbeitsplatz, aber keine Wohnung hatte. Während der Maßnahme wurde sie hinsichtlich eines Wohnberechtigungsscheins sowie bei der Wohnungssuche unterstützt. Sie konnte nach der Integrationsmaßnahme noch in der Wohnung des BBW‘s verbleiben bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel erhielt Frau M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Scanner&lt;br /&gt;
•	neue Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der JobCoach des Berufsbildungswerkes (BBW) ermöglichte die Teilnahme am Vorstellungsgespräch durch professionelle Begleitung. Es wurde über Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung informiert und der Kontakt zwischen der Deutschen Rentenversicherung und Arbeitgeber hergestellt. Der Arbeitsplatz wurde begutachtet und mit passenden Hilfsmitteln ausgestattet. Der Arbeitgeber wurde beraten, welche zusätzlichen Aufgaben mit der Behinderung von Frau M. möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des BBW arbeiteten die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das Berufsbildungswerk zusammen. Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmen und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber erhielt eine kompetente Mitarbeiterin mit hohem Engagement. Durch ihre angenehme und ruhige Art konnte Frau M. die Teamatmosphäre positiv beeinflussen. Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie eine Verminderung der Ausgleichsabgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Kaufm%C3%A4nnische_Assistentin_f%C3%BCr_B%C3%BCrowirtschaft&amp;diff=808</id>
		<title>Best Practice: Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft</title>
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		<updated>2019-09-02T15:35:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frau M., 49 Jahre alt == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Seh- und Hörbehinderung, Usher-Syndrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, 80er Braillezeile, Screenreader JAWS, Scanner, neue Hörgeräte, Blindenstock	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || JobCoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. wurde mit dem Usher-Syndrom geboren. Sie hatte eine kaufmännische Ausbildung als Bürokraft absolviert und übernahm anschließend bis zum Zeitpunkt der Verschlechterung als Selbstständige in Teilzeit Büroarbeiten. Durch die weiter voranschreitende Verschlechterung ihrer Sehfähigkeit war es für Frau M. nicht mehr möglich, eine erneute Anstellung in ihrem Berufsfeld zu erhalten. Sie verließ kaum noch ihre Wohnung, isolierte sich mehr und mehr von ihrer Umwelt und ging nur noch in Begleitung außer Haus. Über die Deutsche Rentenversicherung absolvierte Frau M. ein Assessment, in dem festgestellt wurde, dass sie auf Blindentechniken angewiesen ist und veraltete kaufmännische Kenntnisse hatte. Ihr wurde die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) nahegelegt. Frau M. nahm an dieser BTG teil und erhielt dank des Mobilitätstrainings einen Teil ihrer Selbstständigkeit zurück, indem sie bekannte Wege wieder allein bewältigen konnte. Zusätzlich erlernte Frau M. die Punktschrift, die blindenspezifische Nutzung des PCs sowie weitere blindenspezifische Hilfsmittel kennen. In dieser Zeit erwarb Frau M. ihr Selbstvertrauen wieder. Sie zog in eine Wohngruppe und lernte den Alltag wieder selbst zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frau M. über einen längeren Zeitraum keine Anstellung gefunden hat, besuchte sie eine einjährige Kaufmännische Integrationsmaßnahme in einem Berufsbildungswerk, welche von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt wurde. Sie nutzte die Zeit, um ihr kaufmännisches Wissen, EDV- und Deutschkenntnisse zu verbessern und Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Frau M. wurde in dieser Zeit von ihrem JobCoach zu Vorstellungsgesprächen begleitet, der Fragen zu Hilfsmitteln und Arbeitsplatzausstattung mit dem Arbeitgeber klärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer intensiven Bewerbungsphase bekundete ein Arbeitgeber Interesse an der Einstellung von Frau M., wollte aber die Hilfsmittel und den Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. in einem Praktikum kennenlernen. Am ersten Praktikumstag konnten sich Vorgesetzte und Kollegen von dem Einsatz der Hilfsmittel und von Frau M‘s. Arbeit überzeugen. Anfangs konnten sie sich nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter mit einer Seheinschränkung diese anfallenden Arbeiten bewältigen konnte. Frau M. arbeitet jetzt in Festanstellung als Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber konnte sich trotz Erklärungen und Beispielen den Einsatz der Hilfsmittel und den reibungslosen Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. nur schwer vorstellen. Der JobCoach konnte dem Arbeitgeber im Rahmen der Integrationsmaßnahme ein kostenloses, unverbindliches und mehrmonatiges Praktikum anbieten, um Bedenken zu zerstreuen und dem Arbeitgeber Sicherheit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit große Befürchtungen und Ängste, wie zukünftige Arbeitgeber und Kollegen auf ihre Behinderung reagieren würden. Hinzu kamen ihre Biografie und ein familiärer Schicksalsschlag, wodurch sie emotional stark belastet war. Dies wurde im Gespräch mit dem JobCoach und dem Psychologischen Dienst thematisiert, auf Grund dessen es Frau M. gelang, für sich Strategien und Methoden zu entwickeln, um ihre Probleme aktiv zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bewilligung und Lieferung der Hilfsmittel eine längere Zeit in Anspruch nahmen, erhielt Frau M., um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, die Hilfsmittel vom Berufsbildungswerk geliehen, bis die Ausstattung vorhanden war. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellte sich, da Frau M. nun einen Arbeitsplatz, aber keine Wohnung hatte. Während der Maßnahme wurde sie hinsichtlich eines Wohnberechtigungsscheins sowie bei der Wohnungssuche unterstützt. Sie konnte nach der Integrationsmaßnahme noch in der Wohnung des BBW‘s verbleiben bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel erhielt Frau M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Scanner&lt;br /&gt;
•	neue Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der JobCoach des Berufsbildungswerkes (BBW) ermöglichte die Teilnahme am Vorstellungsgespräch durch professionelle Begleitung. Es wurde über Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung informiert und der Kontakt zwischen der Deutschen Rentenversicherung und Arbeitgeber hergestellt. Der Arbeitsplatz wurde begutachtet und mit passenden Hilfsmitteln ausgestattet. Der Arbeitgeber wurde beraten, welche zusätzlichen Aufgaben mit der Behinderung von Frau M. möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des BBW arbeiteten die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das Berufsbildungswerk zusammen. Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmen und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber erhielt eine kompetente Mitarbeiterin mit hohem Engagement. Durch ihre angenehme und ruhige Art konnte Frau M. die Teamatmosphäre positiv beeinflussen. Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie eine Verminderung der Ausgleichsabgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft</title>
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		<updated>2019-09-02T15:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frau M., 49 Jahre alt == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Seh- und Hörbehinderung, Usher-Syndrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, 80er Braillezeile, Screenreader JAWS, Scanner, neue Hörgeräte, Blindenstock	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || JobCoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. wurde mit dem Usher-Syndrom geboren. Sie hatte eine kaufmännische Ausbildung als Bürokraft absolviert und übernahm anschließend bis zum Zeitpunkt der Verschlechterung als Selbstständige in Teilzeit Büroarbeiten.&lt;br /&gt;
Durch die weiter voranschreitende Verschlechterung ihrer Sehfähigkeit war es für Frau M. nicht mehr möglich, eine erneute Anstellung in ihrem Berufsfeld zu erhalten. Sie verließ kaum noch ihre Wohnung, isolierte sich mehr und mehr von ihrer Umwelt und ging nur noch in Begleitung außer Haus. Über die Deutsche Rentenversicherung absolvierte Frau M. ein Assessment, in dem festgestellt wurde, dass sie auf Blindentechniken angewiesen ist und veraltete kaufmännische Kenntnisse hat. Ihr wurde die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) nahegelegt. Frau M. nahm an dieser BTG teil und erhielt dank des Mobilitätstrainings einen Teil ihrer Selbstständigkeit zurück, indem sie bekannte Wege wieder allein bewältigen konnte. Zusätzlich erlernte Frau M. die Punktschrift, die blindenspezifische Nutzung des PCs sowie weitere blindenspezifische Hilfsmittel kennen. In dieser Zeit erwarb Frau M. ihr Selbstvertrauen wieder. Sie zog in eine Wohngruppe und lernte den Alltag wieder selbst zu bewältigen. Da Frau M. über einen längeren Zeitraum keine Anstellung gefunden hat, besuchte sie eine einjährige Kaufmännische Integrationsmaßnahme in einem Berufsbildungswerk, welche von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt wurde. Sie nutzte die Zeit, um ihr kaufmännisches Wissen, EDV- und Deutschkenntnisse zu verbessern und Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Frau M. wurde in dieser Zeit von ihrem JobCoach zu Vorstellungsgesprächen begleitet, der Fragen zu Hilfsmitteln und Arbeitsplatzausstattung mit dem Arbeitgeber klärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer intensiven Bewerbungsphase bekundete ein Arbeitgeber Interesse an der Einstellung von Frau M., wollte aber die Hilfsmittel und den Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. in einem Praktikum kennenlernen. Am ersten Praktikumstag konnten sich Vorgesetzte und Kollegen von dem Einsatz der Hilfsmittel und von Frau M‘s. Arbeit überzeugen. Anfangs konnten sie sich nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter mit einer Seheinschränkung diese anfallenden Arbeiten bewältigen konnte. Frau M. arbeitet jetzt in Festanstellung als Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber konnte sich trotz Erklärungen und Beispielen den Einsatz der Hilfsmittel und den reibungslosen Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. nur schwer vorstellen. Der JobCoach konnte dem Arbeitgeber im Rahmen der Integrationsmaßnahme ein kostenloses, unverbindliches und mehrmonatiges Praktikum anbieten, um Bedenken zu zerstreuen und dem Arbeitgeber Sicherheit zu geben.&lt;br /&gt;
Frau M. hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit große Befürchtungen und Ängste, wie zukünftige Arbeitgeber und Kollegen auf ihre Behinderung reagieren würden. Hinzu kamen ihre Biografie und ein familiärer Schicksalsschlag, wodurch sie emotional stark belastet war. Dies wurde im Gespräch mit dem JobCoach und dem Psychologischen Dienst thematisiert, auf Grund dessen es Frau M. gelang, für sich Strategien und Methoden zu entwickeln, um ihre Probleme aktiv zu bewältigen. &lt;br /&gt;
Da die Bewilligung und Lieferung der Hilfsmittel eine längere Zeit in Anspruch nahmen, erhielt Frau M., um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, die Hilfsmittel vom Berufsbildungswerk geliehen, bis die Ausstattung vorhanden war. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellte sich, da Frau M. nun einen Arbeitsplatz, aber keine Wohnung hatte. Während der Maßnahme wurde sie hinsichtlich eines Wohnberechtigungsscheins sowie bei der Wohnungssuche unterstützt. Sie konnte nach der Integrationsmaßnahme noch in der Wohnung des BBW‘s verbleiben bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel erhielt Frau M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Scanner&lt;br /&gt;
•	neue Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der JobCoach des Berufsbildungswerkes (BBW) ermöglichte die Teilnahme am Vorstellungsgespräch durch professionelle Begleitung. Es wurde über Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung informiert und der Kontakt zwischen der Deutschen Rentenversicherung und Arbeitgeber hergestellt. Der Arbeitsplatz wurde begutachtet und mit passenden Hilfsmitteln ausgestattet. Der Arbeitgeber wurde beraten, welche zusätzlichen Aufgaben mit der Behinderung von Frau M. möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordiniert vom JobCoach des BBW arbeiteten die Reha-Beauftragte der Deutschen Rentenversicherung, die beauftragte Hilfsmittelfirma und das Berufsbildungswerk zusammen. Als zielführend und effektiv erwiesen sich Vor-Ort-Gespräche mit allen Beteiligten, in denen die Anforderungen des Unternehmen und des Arbeitsplatzes analysiert und die passende Hilfsmittelausstattung zusammengestellt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber erhielt eine kompetente Mitarbeiterin mit hohem Engagement. Durch ihre angenehme und ruhige Art konnte Frau M. die Teamatmosphäre positiv beeinflussen. Der Arbeitgeber profitiert von einer finanziellen Förderung durch einen Eingliederungszuschuss sowie eine Verminderung der Ausgleichsabgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Best Practice: Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft</title>
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		<updated>2019-09-02T15:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „== Frau M.,  ==   {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; |-  |- | '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	 |- | '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frau M.,  == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Kaufmännische Ausbildung als Bürokraft	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Seh- und Hörbehinderung, Usher-Syndrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, 80er Braillezeile, Screenreader JAWS, Scanner, neue Hörgeräte, Blindenstock	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || JobCoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau M. wurde mit dem Usher-Syndrom geboren. Sie hatte eine kaufmännische Ausbildung als Bürokraft absolviert und übernahm anschließend bis zum Zeitpunkt der Verschlechterung als Selbstständige in Teilzeit Büroarbeiten.&lt;br /&gt;
Durch die weiter voranschreitende Verschlechterung ihrer Sehfähigkeit war es für Frau M. nicht mehr möglich, eine erneute Anstellung in ihrem Berufsfeld zu erhalten. Sie verließ kaum noch ihre Wohnung, isolierte sich mehr und mehr von ihrer Umwelt und ging nur noch in Begleitung außer Haus. Über die Deutsche Rentenversicherung absolvierte Frau M. ein Assessment, in dem festgestellt wurde, dass sie auf Blindentechniken angewiesen ist und veraltete kaufmännische Kenntnisse hat. Ihr wurde die Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG) nahegelegt. Frau M. nahm an dieser BTG teil und erhielt dank des Mobilitätstrainings einen Teil ihrer Selbstständigkeit zurück, indem sie bekannte Wege wieder allein bewältigen konnte. Zusätzlich erlernte Frau M. die Punktschrift, die blindenspezifische Nutzung des PCs sowie weitere blindenspezifische Hilfsmittel kennen. In dieser Zeit erwarb Frau M. ihr Selbstvertrauen wieder. Sie zog in eine Wohngruppe und lernte den Alltag wieder selbst zu bewältigen. Da Frau M. über einen längeren Zeitraum keine Anstellung gefunden hat, besuchte sie eine einjährige Kaufmännische Integrationsmaßnahme in einem Berufsbildungswerk, welche von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt wurde. Sie nutzte die Zeit, um ihr kaufmännisches Wissen, EDV- und Deutschkenntnisse zu verbessern und Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Frau M. wurde in dieser Zeit von ihrem JobCoach zu Vorstellungsgesprächen begleitet, der Fragen zu Hilfsmitteln und Arbeitsplatzausstattung mit dem Arbeitgeber klärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer intensiven Bewerbungsphase bekundete ein Arbeitgeber Interesse an der Einstellung von Frau M., wollte aber die Hilfsmittel und den Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. in einem Praktikum kennenlernen. Am ersten Praktikumstag konnten sich Vorgesetzte und Kollegen von dem Einsatz der Hilfsmittel und von Frau M‘s. Arbeit überzeugen. Anfangs konnten sie sich nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter mit einer Seheinschränkung diese anfallenden Arbeiten bewältigen konnte. Frau M. arbeitet jetzt in Festanstellung als Kaufmännische Assistentin für Bürowirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber konnte sich trotz Erklärungen und Beispielen den Einsatz der Hilfsmittel und den reibungslosen Ablauf eines Arbeitsalltags von Frau M. nur schwer vorstellen. Der JobCoach konnte dem Arbeitgeber im Rahmen der Integrationsmaßnahme ein kostenloses, unverbindliches und mehrmonatiges Praktikum anbieten, um Bedenken zu zerstreuen und dem Arbeitgeber Sicherheit zu geben.&lt;br /&gt;
Frau M. hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit große Befürchtungen und Ängste, wie zukünftige Arbeitgeber und Kollegen auf ihre Behinderung reagieren würden. Hinzu kamen ihre Biografie und ein familiärer Schicksalsschlag, wodurch sie emotional stark belastet war. Dies wurde im Gespräch mit dem JobCoach und dem Psychologischen Dienst thematisiert, auf Grund dessen es Frau M. gelang, für sich Strategien und Methoden zu entwickeln, um ihre Probleme aktiv zu bewältigen. &lt;br /&gt;
Da die Bewilligung und Lieferung der Hilfsmittel eine längere Zeit in Anspruch nahmen, erhielt Frau M., um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, die Hilfsmittel vom Berufsbildungswerk geliehen, bis die Ausstattung vorhanden war. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellte sich, da Frau M. nun einen Arbeitsplatz, aber keine Wohnung hatte. Während der Maßnahme wurde sie hinsichtlich eines Wohnberechtigungsscheins sowie bei der Wohnungssuche unterstützt. Sie konnte nach der Integrationsmaßnahme noch in der Wohnung des BBW‘s verbleiben bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.&lt;br /&gt;
Als Hilfsmittel erhielt Frau M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	80er Braillezeile&lt;br /&gt;
•	Screenreader JAWS&lt;br /&gt;
•	Scanner&lt;br /&gt;
•	neue Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jobcoach als Ansprechpartner für Blindenspezifische Themen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie  ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=779</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=779"/>
		<updated>2019-08-29T13:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verschlechterung des Sehvermögens oder eine Erblindung sind für die Betroffenen oftmals ein schwerwiegender Schicksalsschlag, welcher sich in allen Lebensbereichen auswirkt. Dies kann auf die Gesundheit sowie auf die emotionale und psychische Stabilität (Depressionen, Angststörungen etc.) Einfluss nehmen und somit eine Integration auf dem Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Bewältigung des Alltages, durch blindenspezifische Techniken und der Schulung der Mobilität. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. Ziel ist es, dass die Betroffenen Experten ihrer Hilfsmittel sowie ihrer Behinderung werden. Dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig, welcher den privaten und beruflichen Bereich einbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist ein Gespräch mit den Betroffenen über ihre Arbeitsplatzausstattung. Kennen die Betroffenen Hilfsmittel? Hatten sie bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel?  Fühlen sich die Betroffenen in der Anwendung dieser Hilfsmittel kompetent und sicher? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die betroffene Person hat einen Arbeitsplatz. Sie ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist. Über welche Ressourcen, Stärken und fachliche Kenntnisse verfügt die betroffene Person?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist die betroffene Person auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist hierbei, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen und ressourcenorientiert zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betroffenen können wie andere Arbeitsuchende auch, vielfältige Gründe für ihre Arbeitslosigkeit haben. Es ist wichtig, speziell blindenspezifische Schwierigkeiten abzuklären:&lt;br /&gt;
Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse? Dabei ist es relevant, gleichzeitig Stärken, Wünsche und vorhandene fachliche Kenntnisse der Betroffenen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für Betroffene beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein kostenloses Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Assessment besteht aus mehreren Bausteinen, die dem Ziel dienen, den Betroffenen zu einer erfolgsversprechenden beruflichen Neuorientierung zu verhelfen. Das Assessment orientiert sich individuell an den Bedürfnissen der Betroffenen. Die bisherige Berufsbiografie, erworbenen Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten stellen dabei wichtige Faktoren dar. Praktische Erprobung und Diagnostik sind Bestandteil des Assessments. Am Ende des modularen Assessments steht eine Empfehlung, welche konkrete Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung nötig sind. Die Leistungsträger erhalten eine schriftliche Empfehlung über die Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung oder Rehabilitation. In einem Abschlussgespräch werden die Betroffenen über die Ergebnisse informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorförderung kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen, nach längere Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen sowie das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten, um beispielsweise eine Umschulung bewältigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Werkzeuge zur Integration]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=778</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=778"/>
		<updated>2019-08-29T13:19:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verschlechterung des Sehvermögens oder eine Erblindung sind für die Betroffenen oftmals ein schwerwiegender Schicksalschlag, welcher in allen Lebensbereichen Auswirkungen hat. Dies kann auf die Gesundheit sowie auf die emotionale und psychische Stabilität (Depressionen, Angstörungen etc.) Einfluss nehmen und somit eine Integration auf dem Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Bewältigung des Alltages, durch blindenspezifische Techniken und der Schulung der Mobilität. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. Ziel ist es, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Experten ihrer Hilfsmittel sowie ihrer Behinderung werden. Dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig, welcher den privaten und beruflichen Bereich einbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprechen Sie mit dem Betroffenen über seine Arbeitsplatzausstattung. Wichtige Fragen hier bei sind: Kennt der/dem Betroffene(n) Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel?  Fühlt der/die Betroffene(r) sich in der Anwendung dieser Hilfsmittel kompetent und sicher? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist. Über welche Ressourcen, Stärken und fachliche Kenntnisse verfügt der/die Betroffene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen und Ressousrcenorientiert zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betroffenen können wie andere Arbeitsuchende auch, vielfältige Gründe für ihre Arbeitslosigkeit haben. Bei sehbehinderten und blinden Menschen ist es wichtig hierbei speziell blindenspezifischen Schwierigkeiten abzuklären. &lt;br /&gt;
Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete Fachliche Kenntnisse? Dabei ist es wichtitg gleichzeitig, Stärken, Wünsche und vorhandene fachliche Kenntnisse des Betroffenen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Assessment besteht aus mehreren Bausteinen, die dem Ziel dienen,  den Betroffenen erfolgsversprechende berufliche Neuorientierung zu verhelfen. Das Assessment orientiert sich individuell an den Bedürfnissen, der Betroffenen. Die bisherige Berufsbiografie, erworbenen Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten stellen dabei wichtige Faktoren dar. Praktische Erprobung und Diagnostik  sind bestandteil des Assesments. Am Ende des modularen Assessments steht eine Empfehlung, welche konkrete Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung nötig sind. Die Leistungsträger erhalten eine schriftliche Empfehlung über die Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung oder Rehabilitation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorförderung kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z. B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Werkzeuge zur Integration]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Idealverlauf_der_beruflichen_Integration&amp;diff=378</id>
		<title>Idealverlauf der beruflichen Integration</title>
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		<updated>2019-06-27T08:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Profiling und Motivation:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt ist das gemeinsame Kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit wird  beim Profiling, oder beim Assessment herausgefunden, welche Interessen der Teilnehmer hat und über welche Stärken er verfügt. Wie verlief der bisherige Werdegang und welche Hürden mussten in der Vergangenheit bewältigt werden. Diese Phase wird von der Orthoptischen Abklärung und Ermittlung des Hilfsmittelbedarfes sowie der vorhandenen EDV- und Fachkenntnisse begleitet. Der Teilnehmer hat eine stabile Motivation und einen konstruktiven Umgang mit Frustrationserfahrungen erarbeitet. Der Teilnehmer weiß, für welches Berufsfeld er sich eignet und welche Tätigkeiten er ausüben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Trainingsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat seine fachlichen Kenntnisse über Seminare und Gespräche mit dem Jobcoach aufgefrischt. In  intensiven Schulung festigt der Teilnehmer den Umgang mit seinen Hilfsmitteln. Der Teilnehmer kann mit Jobcoach und Mentor über sehbehindertenspezifischen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Alltag und /oder Bewerbungsverfahren sprechen und Erfahrungen und Lösungen austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bewerbungsphase:''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer erarbeitet aktuelle Bewerbungsunterlagen und weiß um aktuelle Bewerbungsverfahren. Durch Übungen und Seminare kann sich der Teilnehmer in Vorstellungsgesprächen präsentieren. Der Jobcoach macht Vermittlungsvorschläge und begleitet den Teilnehmer zu Vorstellungsgesprächen. Er unterstützt den Teilnehmer bei der Aufklärung des Arbeitgebers hinsichtlich Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung und Sehbehinderung/Blindheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Praktikumsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer absolviert ein mehrmonatiges Praktikum, in dem er testet, welche Hilfsmittel er für seine Tätigkeiten verwenden kann. Er lernt den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Mit Hilfe eines Mobilitätstrainers erlernt er die notwendigen Arbeitswege sowie die Orientierung im Betrieb. Bei Problemen wendet er sich an seinen Jobcoach und gemeinsam mit dem Arbeitgeber werden Lösungen gefunden. Die Einarbeitung der Nutzung von betriebsinternen Programmen, beispielsweise mit Hilfe von Sprachausgabe und Braillezeile, wird durch Experten unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Arbeitsaufnahme:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat bewiesen, dass er mit seiner Sehbehinderung die Tätigkeiten ausführen kann und beginnt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Eventuelle notwendige Anpassungsprogrammierungen werden beantragt und in die Wege geleitet. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich Eingliederungshilfen und mögliche Ansprechpartner informiert. Gemeinsam mit den Jobcoach wird eine Arbeitsplatzausstattung beantragt. Bei Problemen und Fragen bleibt der Jobcoach Ansprechpartner und hilft ebenso bei Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich sowie bei der Optimierung von Arbeitsabläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verselbstständigung:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer benötigt keine weitere Unterstützung. Er ist erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=355</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
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		<updated>2019-06-25T13:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Assessment gibt unter anderem Auskunft über folgende Inhalte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorförderung kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=353</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=353"/>
		<updated>2019-06-25T13:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Assessment gibt unter anderem Auskunft über folgende Inhalte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorförderung kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=350</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=350"/>
		<updated>2019-06-25T13:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Assessment gibt unter anderem Auskunft über folgende Inhalte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In vielen Fällen ist auch erforderlich, Menschen mit Behinderungen durch eine gezielte Vorförderung auf die geplante Bildungsmaßnahme vorzubereiten.“ (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, BMAS 2018, S. 104). Dies kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=349</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
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		<updated>2019-06-25T13:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit:''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität:''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Assessment gibt unter anderem Auskunft über folgende Inhalte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung:''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In vielen Fällen ist auch erforderlich, Menschen mit Behinderungen durch eine gezielte Vorförderung auf die geplante Bildungsmaßnahme vorzubereiten.“ (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, BMAS 2018, S. 104). Dies kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Beginn einer Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Die ersten Schritte ...</title>
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		<updated>2019-06-25T13:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit:''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität:''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG, Assessment, Arbeitserprobung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Assessment''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Assessment gibt unter anderem Auskunft über folgende Inhalte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Vorförderung:''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In vielen Fällen ist auch erforderlich, Menschen mit Behinderungen durch eine gezielte Vorförderung auf die geplante Bildungsmaßnahme vorzubereiten.“ (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, BMAS 2018, S. 104). Dies kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5: Ausbildung, Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=347</id>
		<title>Die ersten Schritte ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Die_ersten_Schritte_...&amp;diff=347"/>
		<updated>2019-06-25T13:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==  Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor?  Das Wiss…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Schritt 1:  Sehbehinderung/Blindheit''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen eine diagnostizierte Augenerkrankung, Schwerbehindertenausweis und Grad der Behinderung vor? &lt;br /&gt;
Das Wissen um eine Augenerkrankung ermöglicht eine Prognose zum Verlauf der Krankheit: Degenerativer Krankheitsprozess, weitere Verschlechterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Verdacht auf eine Sehbehinderung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehschärfe verändert sich häufig sukzessiv. Für die Betroffenen erscheint diese Veränderung häufig „normal und alltäglich“ und sie selbst erkennen nicht, dass eine Sehbehinderung vorliegt. &lt;br /&gt;
Um diese Beeinträchtigung zu kompensieren, werden erfahrungsgemäß behelfsmäßige Hilfsmittel (z.B. Leselupen, Lesehilfen, …) angewandt, welche zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen können. Teilweise liegen Augenuntersuchungen bei den Betroffenen sehr lange zurück, so dass eventuelle Verschlechterungen nicht erkannt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Orthoptische Untersuchung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Status der Behinderungsbewältigung''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gründe sind Verdrängung, Scham und die Angst, keine Arbeitsstelle zu finden. Diese können dazu führen, dass über eine Behinderung nicht offen gesprochen wird.&lt;br /&gt;
Eventuelle Folgen: Verweigerung der Hilfsmittel, Nichtbeachtung der Kennzeichnungspflicht, Selbst- und Fremdgefährdung (z.B. Autofahren), psychische Auffälligkeiten, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Psychologische und pädagogische Unterstützung in Einzel- und Gruppensettings.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 2:  Alltagsbewältigung''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Selbstständigkeit:''' ===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Kriterium hinsichtlich der Beratung der Betroffenen ist die Fähigkeit, den Alltag bewältigen zu können. Gerade bei Betroffenen, die erst kürzlich unter einer Sehbeeinträchtigung leiden oder erblindet sind, werden alltägliche Dinge (Einkaufen, Haushalt, …) zu Herausforderungen oder Hindernissen, welche die Grundlage der Erwerbsfähigkeit bilden und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Mobilität:''' ===&lt;br /&gt;
Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind notwendig zur Bewältigung des Alltags. Je nach Grad der Sehbehinderung sind Fähigkeiten, wie der Umgang mit dem Blindenstock, Orientierungspunkte, taktile Pläne und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sehr wichtig und erfordern ein intensives Training, zu dem auch die Orientierung am Arbeitsplatz gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Je nach Grad der Förderbedarfe: Wohnunterbringung mit Sozialpädagogischer Unterstützung sowie Mobilitätstraining, Training in lebenspraktischen Fertigkeiten/Alltagstechniken, Hilfsmittelberatung- und Mobilitätscheck. Bei einer kürzlich eingetretenen Erblindung oder starken Sehverschlechterung kann eine blindentechnische Grundausbildung/Qualifizierung notwendig sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Notwendigkeit einer Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG)?''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BTG dient zum Erlernen von Hilfsmitteln, beispielsweise Blindenschrift, Bedienung eines Computers ohne Maus, etc. Wichtig hierbei ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Dies bedeutet Klärung, welche Tätigkeiten mit welchen Hilfsmitteln noch ausgeführt werden können und, ob Hilfsmittel auf den Arbeitsplatz integrierbar und eine Koordination potentieller Anpassungen der Hilfsmittelsoftware und Nachschulungen nötig sind. Die Schulung von Arbeitgeber und Kollegen hinsichtlich der Sehbehinderung kann zur Arbeitsplatzerhaltung beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 3: Hilfsmittel''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Fragen: Kennt die/der Betroffene Hilfsmittel? Hatte sie/er bereits eine Hilfsmittelberatung? Wie alt sind diese Hilfsmittel? Näheres hierzu unter dem Punkt Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Hilfsmittelberatung und -anpassung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 4: Berufliche Situation''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildung durch die Sehbehinderung gefährdet?&lt;br /&gt;
Die/der Betroffene hat einen Arbeitsplatz. Sie/er ist jedoch im Moment durch einen Unfall, eine Erkrankung oder eine Verschlechterung der Sehfähigkeit nicht in der Lage, die anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen. Es bedarf gegebenenfalls einer Klärung, ob eine Wiedereingliederung in den Betrieb möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Blindenspezifische Grundqualifizierung/Ausbildung (BTG), Assessment''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Betroffene auf der Suche nach einem Arbeitsplatz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist es wichtig, die Gründe für die Arbeitslosigkeit zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangelnde Hilfsmittelkompetenz? Mobilitätseinschränkung? Berufsorientierung? Soziale Schwierigkeiten durch die Sehbehinderung? Veraltete fachliche Kenntnisse?&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
Empfehlung: Jobcoaching, Qualifizierungsmaßnahmen, BTG''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Befindet sich der Betroffene in der Berufsorientierungsphase (Ausbildung/Umschulung)?'''&lt;br /&gt;
 ===&lt;br /&gt;
Ist für die/den Betroffene/n beruflich eine (Neu-)Orientierung nötig, kann ein Erstgespräch in einem Berufsförderungswerk, die meist kostenlos sind, hilfreich sein. &lt;br /&gt;
Zur Situationsklärung und als Grundlage für das Erstellen eines Qualifizierungsplanes kann die Möglichkeit der Arbeitserprobung/Assessment genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Empfehlung: Assessments/Arbeitserprobung und ggf. Vorförderung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ==== Bestandteile eines Assessments: ====&lt;br /&gt;
•	Orthoptische Abklärung &lt;br /&gt;
•	Ermittlung des Hilfsmittelbedarfs und Sehhilfenerprobung&lt;br /&gt;
•	Bei Bedarf medizinische Untersuchung&lt;br /&gt;
•	Abklärung individueller Interessen und Neigungen&lt;br /&gt;
•	Gespräch über den bisherigen beruflichen Werdegang&lt;br /&gt;
•	Vorstellung verschiedener möglicher Berufsfelder&lt;br /&gt;
•	Überprüfung vorhandener Kompetenzen und Fähigkeiten&lt;br /&gt;
•	Feststellung der EDV-Kenntnisse &lt;br /&gt;
•	Fach- bzw. Arbeitserprobung in einem oder mehreren Berufsfeldern&lt;br /&gt;
•	Überprüfung taktiler Fähigkeiten &lt;br /&gt;
•	Abschlussgespräch mit Besprechung der Ergebnisse und Handlungsempfehlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 === Vorförderung ===&lt;br /&gt;
„In vielen Fällen ist auch erforderlich, Menschen mit Behinderungen durch eine gezielte Vorförderung auf die geplante Bildungsmaßnahme vorzubereiten.“ (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, BMAS 2018, S. 104). Dies kann bei Betroffenen hilfreich sein, die hinsichtlich ihres Berufswunsches noch nicht ganz gefestigt sind, Grundlagenkenntnisse wieder auffrischen müssen (z.B. Umschüler) nach einer längeren Arbeitslosigkeit, um eine Tagesstruktur wieder aufzubauen und das Lernen wieder zu erlernen oder um die notwendige Routine und Arbeitstempo im Umgang mit den Hilfsmitteln zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schritt 5:   Umschulung oder Unterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen,''' ==&lt;br /&gt;
 z.B. AKTILA, siehe Idealverlauf der beruflichen Integration&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Idealverlauf_der_beruflichen_Integration&amp;diff=346</id>
		<title>Idealverlauf der beruflichen Integration</title>
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		<updated>2019-06-25T12:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: /* Verselbstständigung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Profiling und Motivation:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt ist das gemeinsame Kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit wird herausgefunden, welche Interessen der Teilnehmer hat und über welche Stärken er verfügt. Wie verlief der bisherige Werdegang und welche Hürden mussten in der Vergangenheit bewältigt werden. Diese Phase wird von der Orthoptischen Abklärung und Ermittlung des Hilfsmittelbedarfes sowie der vorhandenen EDV- und Fachkenntnisse begleitet. Der Teilnehmer hat eine stabile Motivation und einen konstruktiven Umgang mit Frustrationserfahrungen erarbeitet. Der Teilnehmer weiß, für welches Berufsfeld er sich eignet und welche Tätigkeiten er ausüben kann. In dieser Phase &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Trainingsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat seine fachlichen Kenntnisse über Seminare und Gespräche mit dem Jobcoach aufgefrischt. Er lernt den Umgang mit seinen Hilfsmitteln kennen. Der Teilnehmer kann mit Jobcoach und Mentor über sehbehindertenspezifischen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Alltag und /oder Bewerbungsverfahren sprechen und Erfahrungen und Lösungen austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bewerbungsphase:''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer erarbeitet aktuelle Bewerbungsunterlagen und weiß um aktuelle Bewerbungsverfahren. Durch Übungen und Seminare kann sich der Teilnehmer in Vorstellungsgesprächen präsentieren. Der Jobcoach macht Vermittlungsvorschlage und begleitet den Teilnehmer zu Vorstellungsgesprächen. Er unterstützt den Teilnehmer bei der Aufklärung des Arbeitgebers hinsichtlich Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung und Sehbehinderung/Blindheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Praktikumsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer absolviert ein mehrmonatiges Praktikum, in dem er testet, welche Hilfsmittel er für seine Tätigkeiten verwenden kann. Er lernt den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Mit Hilfe eines Mobilitätstrainers erlernt er die notwendigen Arbeitswege sowie die Orientierung im Betrieb. Bei Problemen wendet er sich an seinen Jobcoach und gemeinsam mit dem Arbeitgeber werden Lösungen gefunden. Die Einarbeitung der Nutzung von betriebsinternen Programmen, beispielsweise mit Hilfe von Sprachausgabe und Braillezeile, wird durch Experten unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Arbeitsaufnahme:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat bewiesen, dass er mit seiner Sehbehinderung die Tätigkeiten ausführen kann und beginnt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Eventuelle notwendige Anpassungsprogrammierungen werden beantragt und in die Wege geleitet. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich Eingliederungshilfen und mögliche Ansprechpartner informiert. Gemeinsam mit den Jobcoach wird eine Arbeitsplatzausstattung beantragt. Bei Problemen und Fragen bleibt der Jobcoach Ansprechpartner und hilft ebenso bei Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich sowie bei der Optimierung von Arbeitsabläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verselbstständigung:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer benötigt keine weitere Unterstützung. Er ist erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Idealverlauf_der_beruflichen_Integration&amp;diff=345</id>
		<title>Idealverlauf der beruflichen Integration</title>
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		<updated>2019-06-25T12:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „== '''Profiling und Motivation:''' ==  Der erste Schritt ist das gemeinsame Kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit wird herausgefunden, welche Interessen der Tei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Profiling und Motivation:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt ist das gemeinsame Kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit wird herausgefunden, welche Interessen der Teilnehmer hat und über welche Stärken er verfügt. Wie verlief der bisherige Werdegang und welche Hürden mussten in der Vergangenheit bewältigt werden. Diese Phase wird von der Orthoptischen Abklärung und Ermittlung des Hilfsmittelbedarfes sowie der vorhandenen EDV- und Fachkenntnisse begleitet. Der Teilnehmer hat eine stabile Motivation und einen konstruktiven Umgang mit Frustrationserfahrungen erarbeitet. Der Teilnehmer weiß, für welches Berufsfeld er sich eignet und welche Tätigkeiten er ausüben kann. In dieser Phase &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Trainingsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat seine fachlichen Kenntnisse über Seminare und Gespräche mit dem Jobcoach aufgefrischt. Er lernt den Umgang mit seinen Hilfsmitteln kennen. Der Teilnehmer kann mit Jobcoach und Mentor über sehbehindertenspezifischen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Alltag und /oder Bewerbungsverfahren sprechen und Erfahrungen und Lösungen austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bewerbungsphase:''' == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer erarbeitet aktuelle Bewerbungsunterlagen und weiß um aktuelle Bewerbungsverfahren. Durch Übungen und Seminare kann sich der Teilnehmer in Vorstellungsgesprächen präsentieren. Der Jobcoach macht Vermittlungsvorschlage und begleitet den Teilnehmer zu Vorstellungsgesprächen. Er unterstützt den Teilnehmer bei der Aufklärung des Arbeitgebers hinsichtlich Hilfsmittel, Arbeitsplatzausstattung und Sehbehinderung/Blindheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Praktikumsphase:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer absolviert ein mehrmonatiges Praktikum, in dem er testet, welche Hilfsmittel er für seine Tätigkeiten verwenden kann. Er lernt den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Mit Hilfe eines Mobilitätstrainers erlernt er die notwendigen Arbeitswege sowie die Orientierung im Betrieb. Bei Problemen wendet er sich an seinen Jobcoach und gemeinsam mit dem Arbeitgeber werden Lösungen gefunden. Die Einarbeitung der Nutzung von betriebsinternen Programmen, beispielsweise mit Hilfe von Sprachausgabe und Braillezeile, wird durch Experten unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Arbeitsaufnahme:''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer hat bewiesen, dass er mit seiner Sehbehinderung die Tätigkeiten ausführen kann und beginnt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Eventuelle notwendige Anpassungsprogrammierungen werden beantragt und in die Wege geleitet. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich Eingliederungshilfen und mögliche Ansprechpartner informiert. Gemeinsam mit den Jobcoach wird eine Arbeitsplatzausstattung beantragt. Bei Problemen und Fragen bleibt der Jobcoach Ansprechpartner und hilft ebenso bei Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich sowie bei der Optimierung von Arbeitsabläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Verselbstständigung''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilnehmer benötigt keine weitere Unterstützung. Er ist erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=344</id>
		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=344"/>
		<updated>2019-06-25T07:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsame Einführung in die Tätigkeiten. Jobcoach als Ansprechpartner für Fragen hinsichtlich Seh- und Hörbehinderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag mit sehr positiver Prognose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=343</id>
		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=343"/>
		<updated>2019-06-25T07:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten. Jobcoach als Ansprechpartner für Fragen hinsichtlich Seh- und Hörbehinderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag mit sehr positiver Prognose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_Jobcenter&amp;diff=342</id>
		<title>Best Practice: Mitarbeiter Jobcenter</title>
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		<updated>2019-06-25T07:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Herr  P., 50 Jahre == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und Stimmbandschädigung nach OP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, mobile Lupe, gute Beleuchtung	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsgespräch mit Fachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sehr lange Arbeitslosigkeit Befürchtung gegenüber eigenem Durchhaltevermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jobcoach als Ansprechpartner für Blindenspezifische Themen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie  ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_Jobcenter&amp;diff=341</id>
		<title>Best Practice: Mitarbeiter Jobcenter</title>
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		<updated>2019-06-25T07:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Herr  P., 50 Jahre == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und Stimmbandschädigung nach OP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, mobile Lupe, gute Beleuchtung	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsgespräch mit Fachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sehr lange Arbeitslosigkeit Befürchtung gegenüber eigenem Durchhaltevermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jobcoach als Ansprechpartner für Blindenspezifische Themen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie  ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_Jobcenter&amp;diff=340</id>
		<title>Best Practice: Mitarbeiter Jobcenter</title>
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		<updated>2019-06-25T07:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Herr  P., 50 Jahre == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:'''  || Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und Stimmbandschädigung nach OP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:''' || Zoom-Text, mobile Lupe, gute Beleuchtung	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller, Arbeitgeber, Teilnehmer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsgespräch mit Fachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sehr lange Arbeitslosigkeit Befürchtung gegenüber eigenem Durchhaltevermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie  ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: /* Wie ist die langfristige Perspektive? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach einem Jahr immer noch dort mit sehr positiver Prognose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
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Überforderung durch zu viele Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
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Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach einem Jahr immer noch dort mit sehr positiver Prognose&lt;br /&gt;
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[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
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		<updated>2019-06-25T07:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: /* Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
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| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2019-06-25T07:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: /* Wie gestaltete sich der erste Kontakt? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
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| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach einem Jahr immer noch dort mit sehr positiver Prognose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<updated>2019-06-25T07:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Herr B., 36 Jahre ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| '''Ausbildung:	''' || Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tätigkeiten:''' || Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
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| '''Art der Behinderung:''' || Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| '''Hilfsmittel:	''' || Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
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| '''Prozessbeteiligte:''' || Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gestaltete sich der erste Kontakt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie ist die langfristige Perspektive? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach einem Jahr immer noch dort mit sehr positiver Prognose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Best Practice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
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		<updated>2019-06-13T14:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herr B. , 36 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung:	Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tätigkeiten:	Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art der Behinderung :	Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfsmittel:	Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessbeteiligte:	Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gestaltete sich der erste Kontakt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Mitarbeiter Jobcenter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Mitarbeiter_Jobcenter&amp;diff=249"/>
		<updated>2019-06-13T14:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herr  P., 50 Jahre &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung: Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tätigkeiten: Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art der Behinderung : Hochgradige Sehbehinderung und Stimmbandschädigung nach OP&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Hilfsmittel: Zoom-Text, mobile Lupe, Gute Beleuchtung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessbeteiligte: Jobcoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gestaltete sich der erste Kontakt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsgespräch mit Fachfragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sehr lange Arbeitslosigkeit Befürchtung gegenüber eigenem Durchhaltevermögen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit?&lt;br /&gt;
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keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie  ist die langfristige Perspektive?&lt;br /&gt;
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Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Mitarbeiter Jobcenter</title>
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		<updated>2019-06-13T14:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: Die Seite wurde neu angelegt: „Herr  P., 50 Jahre   Ausbildung: Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	 Tätigkeiten: Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	 Art der B…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herr  P., 50 Jahre &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung: Verwaltungsfachangestellter und Betriebstelefonist	&lt;br /&gt;
Tätigkeiten: Mitarbeit in der Leistungsabteilung des Jobcenter	&lt;br /&gt;
Art der Behinderung : Hochgradige Sehbehinderung und Stimmbandschädigung nach OP	&lt;br /&gt;
Hilfsmittel: Zoom-Text, mobile Lupe, Gute Beleuchtung	&lt;br /&gt;
Prozessbeteiligte: Jobcoach von AKTILA, Hilfsmittelhersteller	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gestaltete sich der erste Kontakt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungsgespräch mit Fachfragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sehr lange Arbeitslosigkeit Befürchtung gegenüber eigenem Durchhaltevermögen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychosoziale Unterstützung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=247</id>
		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=247"/>
		<updated>2019-06-13T13:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herr B. , 36 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung:	Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung&lt;br /&gt;
Tätigkeiten:	Programmierung von Weboberflächen für den industriellen Bedarf z.B. Automatisierung&lt;br /&gt;
Art der Behinderung :	Hochgradige Sehbehinderung und beidseitige Schwerhörigkeit&lt;br /&gt;
Hilfsmittel:	Zoom-Text, Telefonverstärker, Hörgeräte&lt;br /&gt;
Prozessbeteiligte:	Jobcoach AKTILA, Teilnehmer, Reha-Fachgeschäft der Nikolauspflege, IT-Ausbildungsabteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gestaltete sich der erste Kontakt?&lt;br /&gt;
Klassisches Vorstellungsgespräch, zunächst Probearbeitsverhältnis&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten/Befürchtungen gab es, …?&lt;br /&gt;
Überforderung durch zu viele Aufgaben&lt;br /&gt;
Wie konnten diese gelöst/ausgeräumt  werden?&lt;br /&gt;
Verlängerte Einarbeitungszeit. Schrittweise mehr Aufgaben. &lt;br /&gt;
Welche Unterstützung hatte das Unternehmen in dieser Zeit?&lt;br /&gt;
Keine weitere Unterstützung notwendig, Langsame Einführung in die Tätigkeiten&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat das Unternehmen und wie  ist die langfristige Perspektive?&lt;br /&gt;
Unbefristeter Arbeitsvertrag. Nach einem Jahr immer noch dort mit sehr positiver Prognose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlJ</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=246</id>
		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wiki-durchblick.de/index.php?title=Best_Practice:_Software_Engineering&amp;diff=246"/>
		<updated>2019-06-13T12:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlJ: &lt;/p&gt;
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		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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		<title>Best Practice: Software Engineering</title>
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		<updated>2019-06-13T12:41:44Z</updated>

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		<author><name>KarlJ</name></author>
		
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